PaterNoster II

Mit dem Abriss des alten Rundschau-Hauses am Eschenheimer Turm in Frankfurt ist einer der letzten Paternoster der Stadt zerstört worden. Der Paternoster war von der Firma Schmitt & Sohn in den 50er Jahren gebaut worden. Kurz vor dem Auszug der Redaktion am 15. Juli 2005 und dem Abriss des Gebäudes 2006 ist eine digitale Tonspur entstanden, die eine Fahrt im Paternoster dokumentiert.

Aus den Geräuschen und Klängen, die im Paternoster durch den Kettenlauf und beim Umlauf der Kabinen an den großen Zahnrädern entstehen, aus den
Geräuschen der Bagger und Lkw auf der benachbarten MyZeil-Baustelle und dem Gespräch der Putzfrauen im Treppenhaus am Paternoster sind Rhythmen und wiederkehrende Klangmuster geformt worden, die wiederum die Basis für die Musik und das Arrangement von PaterNoster bilden.

Die erste Fassung ist 2007 entstanden. Das aktuelle, überarbeitete und erweiterte Stück ist 2017 eingespielt, arrangiert und produziert worden.

PaterNoster II – 24:49 Min

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